Wenn alle Leitungen zum Risiko werden
Alte Abwasserleitungen enthalten oft Asbest, ein Material, das bei Beschädigung gefährliche Fasern freisetzen kann. Falsche Handgriffe können gesundheitliche Risiken und hohe Zusatzkosten nach sich ziehen. Deshalb ist es entscheidend, ein Asbest Abwasserrohr richtig erkennen und ggf. sanieren zu können.
Die gute Nachricht: Mit unseren modernen Inliner- und Spray-Verfahren lassen sich betroffene Leitungen heute von innen sanieren, ganz ohne Abriss, Lärm und teure Entsorgung. So bleibt die Bausubstanz weitestgehend geschützt, die Kosten überschaubar und Ihr Zuhause sicher.
Wir erklären Ihnen:
Versteckt im Boden, vergessen in der Wand
Viele Hausbesitzer ahnen nicht, dass in ihrem Gebäude noch alte Asbestzementrohre verlaufen. Zwischen 1960 und 1985 wurden sie in nahezu jedem Neubau verbaut – als Abflussrohr, Hausanschluss oder Regenwasserleitung. Über Jahrzehnte verrichteten sie unbemerkt ihren Dienst, bis erste Schäden oder Sanierungen ans Licht bringen, was tatsächlich in Böden, Wänden und unter Fassaden verborgen liegt.
Das Tückische dabei: Ein Asbest Abwasserrohr lässt sich mit bloßem Auge kaum erkennen. Auf den ersten Blick wirken die Leitungen wie gewöhnliche graue Zementrohre. Erst eine fachkundige Untersuchung zeigt, ob tatsächlich Asbestfasern im Material enthalten sind.
Wenn das Material zur Gefahr wird
Solange Asbestzementrohre unbeschädigt bleiben, geht keine unmittelbare Gefahr von ihnen aus. Kritisch wird es jedoch, wenn sie reißen, brechen oder bei Sanierungen unsachgemäß geöffnet werden. Dann können feine Asbestfasern freigesetzt werden, die sich beim Arbeiten mit dem Material in der Luft verteilen. Diese Fasern sind so klein, dass sie leicht eingeatmet werden können, vor allem bei Schleif- oder Trennarbeiten.
Auch für das Gebäude selbst lohnt es sich Asbest Abwasserrohre rechtzeitig zu erkennen: Undichtigkeiten führen zu Feuchtigkeitsschäden, Korrosion oder Schimmelbildung. Deshalb gilt: Sobald der Verdacht auf ein asbesthaltiges Rohr besteht, sollten keine eigenständigen Arbeiten erfolgen. Nur zertifizierte Fachbetriebe dürfen die Rohre begutachten und sanieren.
Hinweise, die über das Auge hinausführen
Da ein Asbest Abwasserrohr in der Regel wie ein normales Faserzementrohr aussieht, gibt es bestimmte Indizien und Prüfmethoden, mit denen Fachleuchte Verdachtsfälle erkennen und absichern:
Baujahr und Gebäudetyp prüfen
Oberfläche und
Farbe beachten
Prägungen oder Kürzel erkennen
Verdacht durch Labor absichern
Sanieren statt aufreißen
Unser großer Vorteil: Wir können Ihre asbesthaltigen Abwasserrohre von innen sanieren. Mit modernen Inliner- und Spray-Verfahren werden die Rohre dauerhaft abgedichtet, ohne dass sie komplett ausgebaut oder ersetzt werden müssen.
Ausbau
Kontaminierung
Entsorgung
Baustelle
Wartezeiten
Materialkosten
Zwei Methoden, ein Ziel
Bei der grabenlosen Sanierung setzen wir auf zwei bewährte Verfahren: das Inliner-Verfahren und das Spray-Verfahren. Beide Methoden dichten die Rohre zuverlässig von innen ab – unterscheiden sich jedoch in Materialaufbau, Anwendung und Flexibilität.
Inliner-Verfahren: Sanieren
ohne Abriss
Das Inliner-Verfahren ist eine praktische Methode, um ein erkanntes Asbest Abwasserrohr von innen zu sanieren. Dazu wird ein flexibler Harzschlauch in das bestehende Rohr eingebracht und härtet dort aus, dadurch entsteht ein neues Rohr innerhalb des alten.
Vorteile auf einen Blick:
Spray-Verfahren: Flexibel
bei jedem Rohr
Beim Spray-Verfahren wird die Innenwand des Rohres mit einer speziellen Beschichtung versehen, die aushärtet und poröse Stellen zuverlässig abdichtet. So lassen sich auch verzweigte Leitungen punktgenau sanieren, ohne dass umfangreiche Abrissarbeiten nötig werden.
Vorteile auf einen Blick:
Alles, was Sie wissen müssen, bevor Sie handeln
Ein Asbest Abwasserrohr zu erkennen ist für Laien oft schwierig, da die Rohre auf den ersten Blick wie normale graue Zementrohre aussehen. Typische Hinweise sind:
Endgültige Sicherheit liefert jedoch nur eine Laboranalyse durch einen zertifizierten Fachbetrieb. Eigenständige Untersuchungen oder Materialproben sind nicht empfehlenswert, da sie gesundheitliche Risiken bergen.
Solange das Rohr intakt ist, geht keine akute Gefahr von Asbestfasern aus. Kritisch wird es jedoch, wenn das Rohr beschädigt, aufgebohrt oder unsachgemäß saniert wird. Feine Fasern können sich lösen und eingeatmet werden – das kann langfristige Gesundheitsrisiken verursachen. Deshalb ist es besonders wichtig, ein Asbest Abwasserrohr erkennen zu lassen, bevor Reparaturen oder Umbauten erfolgen.
Nein, eigenständige Arbeiten an asbesthaltigen Rohren sind gefährlich und in vielen Ländern gesetzlich verboten. Nur zertifizierte Fachbetriebe dürfen solche Arbeiten durchführen. Sie verfügen über die richtige Schutzausrüstung, Techniken und Verfahren (z. B. Inliner- oder Spray-Verfahren), um das Rohr sicher zu sanieren, ohne Fasern freizusetzen.
Die gängigsten und sichersten Verfahren sind:
Beide Methoden ermöglichen eine grabenlose Sanierung, verhindern die Freisetzung von Asbestfasern und schonen Ihre Bausubstanz.
Die Kosten variieren je nach Rohrlänge, Art der Leitungen und gewähltem Verfahren. Grabenlose Verfahren sind in der Regel deutlich günstiger als ein kompletter Austausch, da sie Abriss, Entsorgung und Baustellenaufwand vermeiden. Ein seriöser Fachbetrieb kann nach einer Inspektion ein transparentes Angebot erstellen.
Wir übernehmen gerne die fachgerechte Sanierung für Sie!