Planbar, wirtschaftlich und langlebig
Undichte Leitungen, unangenehme Gerüche oder plötzliche Wasserschäden – wer in einem Mehrfamilienhaus lebt oder eines verwaltet, kennt das Thema: Alte Leitungen sorgen für Ärger, Feuchtigkeit und unvorhersehbare Schäden. Doch die Vorstellung von wochenlangem Baulärm und genervten Bewohnern lässt viele Sanierungen auf die lange Bank schieben.
Zum Glück gibt es heute Lösungen, die ohne Schmutz, Staub und Auszug funktionieren. Moderne Strangsanierung bedeutet für uns: dauerhafte Rohrsanierung im bewohnten Zustand.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
Instandhaltung mit Weitblick
Bei einer Strangsanierung im bewohnten Zustand werden die senkrechten Leitungsstränge eines Gebäudes (z. B. für Wasser, Abwasser oder Heizung) saniert, ohne dass Mieter oder Eigentümer ausziehen müssen. Durch den Einsatz moderner Technologien können defekte Leitungen dabei teilweise von innen ausgekleidet oder beschichtet werden.
Das reduziert Staub, Lärm und Ausfallzeiten erheblich. Besonders bei Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen ist dieses Verfahren eine wirtschaftliche und komfortable Lösung, um die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand zu bringen, während der Alltag ganz normal weiterläuft.
Alte Rohre, neue Technik
Man kann sich die Abwasserrohre eines Hauses wie die Blutgefäße eines Körpers vorstellen: Unsichtbar, aber lebenswichtig. Über viele Jahre hinweg transportieren sie Schmutz- und Abwasser zuverlässig ab, bis sich Ablagerungen, Risse oder Korrosion bemerkbar machen.
Bei einer Strangsanierung werden diese zentralen Leitungen instand gesetzt oder erneuert, damit das gesamte Abwassersystem wieder zuverlässig funktioniert. Früher hieß das: Wände aufstemmen, Rohre austauschen, Staub und Lärm im ganzen Haus. Heute geht das deutlich smarter: Dank moderner Verfahren werden die Rohrleitungen im bewohnten Zustand von innen saniert.
Zugang für eine Strangsanierung im bewohnten Zustand
Bei einer Strangsanierung im bewohnten Zustand erfolgt der Zugang in der Regel sehr schonend und minimal invasiv über Revisionsöffnungen, Fallstränge oder sanitäre Anschlüsse. Oftmals funktioniert die Sanierung auch über den Dachboden oder ein Flachdach. Wände, Böden und Decken bleiben größtenteils unversehrt.
Für Mieter heißt das, dass ihr Alltag fast uneingeschränkt weiterläuft, während Eigentümer und Verwalter von einer schnellen, sauberen und planbaren Sanierung profitieren.
Sanieren ohne Stress
Eine Strangsanierung im bewohnten Zustand bietet eine effiziente, saubere und komfortable Möglichkeit,
Abwasserleitungen zu erneuern, ohne dass der Alltag im Haus beeinträchtigt wird.
Ausführung
Betrieb
Ausfallzeiten
Kosten
Lösung
Effekt
Prävention statt Komplettabriss
Von außen wirkt alles normal, doch im Inneren des Hauses arbeiten die Rohrstränge oft schon am Limit. Wer rechtzeitig auf eine Strangsanierung im bewohnten Zustand setzt, spart sich nicht nur Kosten, sondern auch Ärger und Ausfallzeiten. Diese Hinweise sollte man ernst nehmen:
Rechte wahren, Alltag sichern
Mieter haben grundsätzlich das Recht auf Mietminderung, wenn die Nutzung ihrer Wohnung erheblich eingeschränkt wird. Mit einer Strangsanierung im bewohnten Zustand lassen sich diese Belastungen auf ein Minimum reduzieren.
Klarheit für Ihr Rohrsystem
Unter einer Strangsanierung im bewohnten Zustand versteht man die Erneuerung oder Modernisierung zentraler Leitungen – etwa für Wasser, Abwasser, Heizung oder Lüftung – während das Gebäude weiterhin genutzt wird. Das bedeutet: Die Bewohner können in ihren Wohnungen bleiben, während einzelne Stränge abschnittsweise saniert werden.
Abwasserrohre altern, vor allem in Gebäuden, die vor mehreren Jahrzehnten gebaut wurden. Mit der Zeit entstehen Korrosion, Ablagerungen oder Haarrisse, durch die Abwasser austreten kann. Das führt nicht nur zu Geruchsbelästigung, sondern auch zu ernsthaften Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung.
Eine rechtzeitig durchgeführte Strangsanierung verhindert größere Schäden, sichert die Funktion der Abwasseranlage und erhält den Wert der Immobilie.
Nein, meist ist das Gegenteil der Fall. Durch gezielte Planung und moderne Techniken – z. B. Inliner- oder Sprayverfahren bei Abwasserrohren – können Abriss- und Entsorgungskosten erheblich reduziert werden. Die hohen Wiederherstellungskosten von Wohnräumen fallen hierdurch natürlich auch nicht an.
Zunächst erfolgt eine Kamerainspektion, um den Zustand der Leitungen zu prüfen. Danach werden die Rohre gereinigt und auf die Sanierung vorbereitet. Anschließend wird das neue Material – beispielsweise ein harzgetränkter Inliner – in das bestehende Rohr eingebracht, aufgeblasen und ausgehärtet. So entsteht ein neues, nahtloses Rohr im alten. Zum Schluss wird die Qualität der Sanierung nochmals geprüft und dokumentiert.
Die Kosten sind abhängig von Faktoren wie Leitungslänge, Rohrdurchmesser, Schadensbild und Sanierungsverfahren. Grundsätzlich ist die Sanierung im bewohnten Zustand aber deutlich günstiger als eine Komplettsanierung mit Aufbrucharbeiten, da Wände, Böden und Fliesen erhalten bleiben.
Die Dauer hängt von der Gebäudegröße und dem Umfang der Sanierung ab. Einzelne Stränge oder Rohrabschnitte lassen sich meist innerhalb von 1–2 Tagen erneuern, ohne dass Bewohner dauerhaft ausziehen müssen.
Typische Verfahren sind z. B. die Inhouse-Sanierung im Sprayverfahren, Inliner-Verfahren, oder Kurzliner-Verfahren. Dabei wird das neue Rohrmaterial – meist Epoxidharz oder Kunststoff – direkt in die alten Leitungen eingebracht und bildet nach der Aushärtung ein neues, stabiles Rohr im bestehenden System.
Bei fachgerechter Ausführung kann man mit einer Lebensdauer von mindestens 50 Jahren rechnen. Das neue Rohr ist glattwandiger als das alte, wodurch sich weniger Ablagerungen bilden – das verbessert auch die Fließleistung dauerhaft. Achten Sie auf Zulassungen durch das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik).
Warnzeichen sind häufige Rohrverstopfungen, unangenehme Gerüche, feuchte Wände, Wasserflecken oder gar Schimmelbildung. Auch stark schwankende Abflussgeräusche können auf beschädigte Leitungen hindeuten
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